Prozesse in der Produktion
Seminar über Prozesse in der Produktion


Das Seminar „Prozesse in der Produktion“ vermittelt ein ganzheitliches Verständnis für die Gestaltung, Steuerung und kontinuierliche Verbesserung von Produktionsprozessen im Kontext von Industrie 4.0. Im Zentrum steht die Fähigkeit, Prozesse konsequent auf Wertschöpfung auszurichten – mit dem Grundsatz, nur das umzusetzen, was tatsächlich einen Mehrwert schafft, während ineffiziente Aktivitäten reduziert oder eliminiert werden.
Es wird aufgezeigt, wie Unternehmen ihre Prozesslandschaft strukturiert aufbauen – von Führungs- und Kernprozessen bis hin zu unterstützenden Funktionen – und diese durch Digitalisierung, Automatisierung und Standardisierung nachhaltig optimieren.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Prozessmanagement mit modernen Methoden wie KVP, Wertstromanalyse und TPM sowie auf der Frage, wie Digitalisierung und Prozesse optimal aufeinander abgestimmt werden können. Das Seminar bietet praxisnahe Ansätze, um Effizienz, Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit in der Produktion gezielt zu steigern.
Prozesse in der Produktion
Das Seminar vermittelt fundierte Methoden und praxisorientierte Ansätze zur Analyse, Gestaltung und Optimierung von Produktionsprozessen.
1. Grundlagen des Prozessmanagements
Definition und Verständnis von Prozessen im Unternehmen
Unterscheidung zwischen Führungs-, Kern- und Supportprozessen
Zusammenhang zwischen Unternehmen und Kunde entlang der Prozesskette
2. Prozessverständnis und Strukturierung
Aufbau klarer und transparenter Prozessstrukturen
Anforderungen an „gute“ Prozesse in der Produktion
Prozesslandschaften und deren Bedeutung für die Organisation
3. Digitalisierung und Automatisierung
Digitalisierung von Prozessen als zentraler Erfolgsfaktor
Einsatz von Automatisierung und Handling-Systemen
Rolle von Künstlicher Intelligenz sowie deren Chancen und Anforderungen (z. B. Datensicherheit, Qualifikation)
4. Methoden zur Prozessoptimierung
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)
5S-Methode zur Arbeitsplatzorganisation
Wertstromanalyse zur Identifikation von Verschwendung
Schnittstellenmanagement und TPM (Total Productive Maintenance)
5. Standardisierung und Skalierbarkeit
Bedeutung von Standards für Qualität, Vergleichbarkeit und Effizienz
Standardisierung als Grundlage für Digitalisierung und Automatisierung
Balance zwischen Flexibilität und Standardisierung
6. Visualisierung und Dokumentation
Einsatz von Flussdiagrammen, Wertstromdiagrammen und Prozesslandkarten
Transparente Darstellung von Abläufen für bessere Verständlichkeit
Unterstützung von Schulung, Wissensmanagement und Nachvollziehbarkeit
7. Normen und regulatorische Anforderungen
Bedeutung von Normen in der Prozessgestaltung
Beispiele und Anforderungen (z. B. CE-Konformität)
Sicherstellung von Qualität und Compliance
8. Mitarbeiter und Führung im Prozessmanagement
Einbindung der Mitarbeitenden in Prozessoptimierungen
Bedeutung von Kommunikation und Transparenz
Rolle der Führung in Veränderungsprozessen („Wer fragt, der führt“)
9. Prozesscontrolling und Kennzahlen
Messung und Steuerung von Prozessen über KPIs
Aufbau eines wirksamen Prozesscontrollings
Nutzung von Daten zur kontinuierlichen Verbesserung
10. Digitalisierung vs. Prozesse – der richtige Ansatz
Anpassung der Digitalisierung an bestehende Prozesse vs. Anpassung der Prozesse an neue Technologien
Vor- und Nachteile beider Ansätze
Empfehlung eines hybriden Vorgehens zur optimalen Umsetzung
11. Methodik und Lernformat
Interaktive Seminare und Workshops mit kleinen Gruppen (9–12 Teilnehmende)
Praxisnahe Beispiele und direkte Umsetzbarkeit im Unternehmen
Ergänzende Coaching-Angebote für nachhaltige Implementierung




