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Selbstorganisation

Seminar über Selbstorganisation

Das Seminar „Selbstorganisation in der Produktion“ adressiert die zunehmenden Herausforderungen durch Digitalisierung, Automatisierung und steigende Komplexität in der industriellen Wertschöpfung. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Organisationen agiler, effizienter und gleichzeitig effektiver zu gestalten – also sowohl „die Dinge richtig“ als auch „die richtigen Dinge“ zu tun.
Im Fokus steht der Übergang von klassisch gesteuerten (extern organisierten) Systemen hin zu selbstorganisierten Strukturen, die schneller auf Veränderungen reagieren können. Dabei wird aufgezeigt, wie Menschen, Technologien und Prozesse optimal zusammenspielen und wie Selbstorganisation gezielt zur Steigerung von Produktivität, Innovationskraft und Mitarbeiterengagement eingesetzt werden kann.
Das Seminar verbindet strategische Perspektiven mit praxisnahen Ansätzen und richtet sich an Unternehmen, die ihre Produktion im Kontext von Industrie 4.0 nachhaltig weiterentwickeln möchten.

Selbstorganisation

Das Seminar vermittelt zentrale Konzepte und konkrete Ansätze zur Einführung und Stärkung von Selbstorganisation in der Produktion. Die Inhalte gliedern sich in mehrere thematische Schwerpunkte:


1. Grundlagen und Kontext
  • Entwicklung der Wirtschaft im Zuge der Digitalisierung und Automatisierung

  • Bedeutung von Selbstorganisation in dynamischen und komplexen Systemen

  • Unterschied zwischen einfachen, komplizierten und komplexen Systemen 

2. Organisationsformen im Vergleich
  • Klassische (extern gesteuerte) Organisation vs. Selbstorganisation

  • Veranschaulichung durch anschauliche Modelle (z. B. Ampelkreuzung vs. Kreisverkehr)

  • Rolle des Menschen im Vergleich zu technischen Steuerungssystemen

3. Strategie, Ziele und Prozesse
  • Zusammenspiel von Zielen, Strategie und operativen Prozessen

  • Ausrichtung der Organisation auf Wertschöpfung

  • Integration von Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Input – Produktion – Output)

4. Menschen und Unternehmenskultur
  • Bedeutung von Sinn, Motivation und Eigenverantwortung

  • Einbindung neuer Generationen (z. B. Generation Z)

  • Nutzung von internem Wissen und Potenzial im Unternehmen 

5. Umsetzung in der Praxis
  • Einführung von selbstorganisierten Strukturen in der Produktion

  • Gestaltung von „Flow“-orientierten Teams und Arbeitsweisen

  • Beispiele und Ansätze aus Industrie 4.0 und moderner Produktion

6. Methodik und Lernformat
  • Interaktive Seminare und Workshops in kleinen Gruppen (9–12 Teilnehmende)

  • Praxisorientierte Vermittlung durch erfahrene Dozenten

  • Ergänzende Coaching-Angebote für Unternehmen

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